UKM – Universitätsklinikum Münster

19.04.12 | ukm/dm

Ein Plus von zwei Stationen für die Klinik für Kinder – und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Münster (UKM)

Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens gratuliert zur Klinikerweiterung

v.l.n.r. Dr. Christoph Hoppenheit, Prof. Dr. Norbert Roeder, Ministerin Barbara Steffens, Univ.-Prof. Dr. Tilman Fürniss

Das Angebot der Klinik für Kinder – und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie  am UKM ist um 20 Betten auf jetzt gesamt 50 erweitert worden. Mit der Inbetriebnahme der neuen Stationen für Essstörungen und emotional affektiven Problemen bei Jungen, ist das UKM die größte akademische Kinder – und Jugendpsychiatrie in der Region.
Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens bestätigt den seit Jahren zunehmenden Bedarf an Betten für die qualitätsorientierte Versorgung von jungen Patientinnen und Patienten. "Aufgrund der steigenden Zahl psychischer  Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen müssen wir uns so früh wie möglich um gefährdete Kinder und Jugendliche kümmern und psychischen Fehlentwicklungen durch gut vernetzte Präventions- und Hilfeangebote entgegenwirken.“
Die zwei neuen Stationen mit je 10 Betten werden als Spezialstationen geführt, die eine für Angsterkrankungen, Depressionen, emotionale Störungen und emotional bedingte Schulstörungen, die damit die bereits bestehenden bisherigen Schwerpunkte der Klinik zusätzlich zur ADHS- und Autismusbehandlung erweitern.
Die andere Station wird die Behandlungskapazitäten für essgestörte Patienten in der Klinik erweitern.  In einem integrierten und umfassenden Diagnose- und Behandlungsangebot stehen am UKM umfassende Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die ineinander greifenden, und je nach Notwendigkeit kombinierbaren voll, -teilstationär und ambulanten Behandlungsformen, einschließlich der Multifamilientherapie sind in dieser Form ein einmaliges Angebot in NRW. Besonders die Multifamilientherapie hilft den oft verzweifelten und hilflosen Eltern,  und Patienten,  mit der Erkrankung im familiären Umfeld umzugehen und die durch die Erkrankung oft gestörte Bindung zwischen Eltern und Kindern wieder tragfähig zu machen
Prof. Dr. med. Norbert Roeder, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor am UKM sagt: „Mit den neuen Stationen können wir unsere medizinische Leistung für junge Patientinnen und Patienten qualitativ weiter ausbauen und unseren Versorgungsauftrag als Universitätsklinik deutlich besser wahrnehmen.“
Das breite und qualifizierte Behandlungsspektrum steht für Univ.-Prof. Dr. med. Tilman Fürniss, Direktor der Klinik, im Vordergrund: „Wesentlich ist neben der intensiven Arbeit mit den Patientinnen und Patienten der multifamiliäre Therapieansatz. Hier ist die Zusammenarbeit mit den Familien und den engsten Bezugspersonen sehr wichtig für die Patientinnen und Patienten.  Ziel ist die Stärkung des Selbstwertes und die Entwicklung einer gesunden Persönlichkeit.

 

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